Bürger- und Junggesellenschützenverein Ahaus 1482/1606 e.V.
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Die Wurzeln des Ahauser Schützenwesens reichen bis ins Jahr 1489 zurück. Nach einem Überfall 1583 entstand vermutlich der Bürgerschützenverein – belegt durch die Jahreszahl 1584 an der Königskette. Seit 1606 feiern auch die Junggesellen ihr eigenes Schützenfest. Der Vogelschuss gehört seitdem fest zur Tradition.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Schützenwesen weiter gestärkt. Feste Abläufe wie Vogelschießen, Gottesdienst und Schützenbälle prägen das Vereinsleben bis heute. Trotz kriegerischer Unterbrechungen blieb die Tradition bestehen. 1970 schlossen sich Bürger- und Junggesellenschützen schließlich zu einem Verein zusammen.

Heute zählt der Verein über 550 Mitglieder, von denen sich mehr als 60 aktiv im Schützenrat engagieren.

Gefeiert wird alle zwei Jahre zu Pfingsten. In den Zwischenjahren findet das Bataillonsfest statt – ein Sommerfest für die ganze Familie inklusive Kinderkönigspaar.

Zum Vereinsleben gehören außerdem Trainings- und Wettkampfschießen, die Teilnahme an Veranstaltungen befreundeter Vereine sowie die jährliche Hauptversammlung. Ein fester Bestandteil ist auch das Gedenken am Volkstrauertag zu Ehren der Opfer von Krieg und Gewalt.

Ein besonderer Meilenstein war 2007: Mit dem neuen Festplatz im Schlossgarten und dem ersten Kaiserschießen begann ein weiteres Kapitel der Vereinsgeschichte.